Eine mitreissende komödie
von Andreas Schmidt und Luci van Org
Regie: Werner Pichler
Dass Frauen und Sünde zusammengehören, ist schon seit Adam und Eva kein Geheimnis mehr.
Wen wundert es also, dass die sieben Todsünden hier von sieben Frauen verkörpert werden, die noch dazu unterschiedlicher nicht sein könnten.
Anlässlich der perfekt geplanten Traumhochzeit des Konzernerben Rex Reinmann mit der Wetterfee Vanessa Schulte treffen eben diese Todsünden auf der Damentoilette des eigens für die Feier angemieteten Märchenschlosses zusammen. Aber aus Vergnügen? Weit gefehlt! Freiwillig würde sich Brautmutter und Supermarktmagnatin Pia Reinmann keine zwei Minuten mit Proletenbräuten vom Kaliber einer Mutter oder Oma Schulte unterhalten.
Doch es herrscht Ausnahmezustand: Die Braut hat sich kurz vor der Zeremonie in einer der WC-Kabinen verschanzt und lässt sich durch nichts und niemanden dazu bewegen, wieder herauszukommen, geschweige denn den Wartenden den Grund für ihr Verhalten zu verraten.
Eine Katastrophe – nicht nur, weil die Hochzeit zu platzen droht ...
Schlimmer noch: Jede dieser Frauen trägt ihr eigenes, schmutziges kleines Geheimnis mit sich herum und dank der Eigensinnigkeit der Braut, drohen auch diese zu platzen.
Es kommt, wie’s kommen muss: Sieben gnadenlose Heroinnen legen ihre manikürten Finger in die Wunden der anderen, um gekonnt von den eigenen Verfehlungen abzulenken. Gemeinschaftlich werden Handtaschen gefilzt, sexuelle Vorlieben diskutiert und Psychotests ausgefüllt. Selbst vor Familien-Aufstellungen nach der Hellinger-Methode wird nicht Halt gemacht - Abgründe tun sich auf!
Werden sich diese Abgründe zwischen den so unterschiedlichen Familien und Charakteren überwinden lassen?
Aufführungsrechte bei Verlag Jussenhoven & Fischer, Theater & Medien

